Diese Fische der flachen Küstengewässer kommen in allen Meeren der Welt vor und sorgen bei Tauchgängen oder beim Schnorcheln häufig für Freude und Staunen. Gobies, Blennies und Dreiflossen sind faszinierende Arten – doch wie unterscheidet man sie? Mit einigen klaren Merkmalen kann ein aufmerksamer Taucher sie leicht auseinanderhalten.

Foto: Claire Jeuffroy
Unterscheidung zwischen Gobies, Blennies und Tripterygiiden
Morphologische Merkmale
- Gobies (Grundeln)
Sie besitzen in der Regel zwei Rückenflossen sowie zusammengewachsene Bauchflossen, die eine saugnapfartige Struktur bilden. Ihr Maul ist relativ kurz, und die Augen sitzen hoch am Kopf. Sichtbare Poren und Schleimkanäle können bei der Bestimmung hilfreich sein. Gobies können bis zu 50 cm groß werden, die meisten Arten bleiben jedoch unter 10 cm.
- Blennies (Schleimfische)
Im Gegensatz zu den Gobies besitzen Blennies nur eine durchgehende Rückenflosse. Ihr Körper ist langgestreckt und meist schuppenlos. Die Bauchflossen sind – sofern vorhanden – deutlich von den Brustflossen getrennt. Die meisten Arten messen zwischen 3 und 15 cm, doch die Schlangenblennie (Xiphasia setifer) kann bis zu 50 cm erreichen.

Foto: Dominique Barray
- Tripterygiiden (Dreiflossen)
Diese Fische erkennt man an ihrer dreigeteilten Rückenflosse, deren erster Abschnitt spitz ausgeprägt ist. Der Körper trägt meist längliche Schuppen. Durchschnittlich erreichen sie etwa 6 cm, einige Arten können jedoch bis zu 25 cm groß werden.
Hat Ihnen dieser Auszug gefallen?
Lesen Sie den gesamten Artikel.
LESEDAUER ≈ 08 min
Um von diesem Artikel und seinem exklusiven Inhalt zu profitieren, ist ein bescheidener Beitrag erforderlich.