Im Süden Ägyptens zeigt sich das Rote Meer von seiner ursprünglichsten Seite – ideal für Taucher, die Freiheit und Eigenständigkeit suchen. In Marsa Shagra erwartet sie ein nahezu unberührtes Hausriff, das ein einzigartiges Taucherlebnis bietet: Jeder erkundet die Unterwasserwelt in seinem eigenen Rhythmus.
Ein unberührtes und zugängliches Riff
Seit mehr als 25 Jahren gilt das Riff von Marsa Shagra als echtes Meeresheiligtum. Auch wenn das Gebiet offiziell kein Meeresschutzgebiet ist, sind Fischereiaktivitäten in der Bucht und rund um das Riff streng verboten. Das Flachwasser bleibt zudem sowohl für Spaziergänger als auch für Schnorchler gesperrt, um dieses empfindliche Ökosystem bestmöglich zu schützen.
Das House Reef – der eigentliche Spielplatz der Taucher – beginnt bereits wenige Meter unter der Oberfläche. Über einem hellen Sandboden bieten Korallenformationen und kleine Abbruchkanten Lebensraum für eine beeindruckende Artenvielfalt. Mehr als 300 Fischarten, darunter Anemonenfische, Papageifische und Stechrochen, bevölkern diese warmen Gewässer, die im Herbst Temperaturen von etwa 28 °C erreichen. So genießen Taucher entspannte Erkundungstauchgänge in Tiefen zwischen 10 und 15 Metern.

Autonomes Tauchen: Ausrüstung und Einstieg
In Marsa Shagra organisiert jeder Taucher seine Ausrüstung selbstständig und in eigenem Tempo. Für das persönliche Material stehen individuelle Fächer zur Verfügung. Die Flaschen – ob mit Luft oder Nitrox gefüllt – werden nach jedem Tauchgang wieder aufgefüllt und ermöglichen dadurch ein Höchstmaß an Autonomie.
Getaucht werden kann praktisch jederzeit: Bereits ab 6 Uhr morgens dürfen Taucher eigenständig ins Wasser gehen, selbstverständlich innerhalb der Grenzen ihrer jeweiligen Zertifizierung.
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